Banner_010
header_agb

1. Einbeziehung der AGB in den Vertrag
Für alle Vertragsabschlüsse mit uns gelten ausschließlich die nachfolgenden Bedingungen.
Abweichende Geschäftsbedingungen des Käufers werden weder ganz noch teilweise Vertragsinhalt, auch wenn wir ihnen nicht ausdrücklich widersprechen.

2. Angebote und Nebenabreden und Änderungsvorbehalt
Unsere Angebote sind bis zum erfolgten Vertragsabschluss freibleibend. Zusicherungen oder anderweitige Abreden unserer Mitarbeiter bedürfen, um wirksam zu sein, unserer schriftlichen Bestätigung.
Maß-, Gewichts-, und Leistungsangaben in Abbildungen und Prospekten sind unverbindlich.

3. Preis und Zahlungsbedingungen
Unsere Preise gelten ab Erfüllungsort für die Lieferung in EURO zzgl. der gesetzl. MwSt. in der bei Rechnungsstellung gültigen Höhe.
Unsere Rechnungen sind fällig innerhalb 3 (drei) Wochen nach Rechnungsdatum.
Bei Zahlung des Rechnungsbetrages innerhalb von 8 Tagen nach Rechnungsdatum gewähren wir 2% Skonto, innerhalb von 14 Tagen 1% Skonto.
Rechnungsbeträge unter € 50,00 sind sofort fällig und ohne Abzug netto zahlbar. Dazu wird aufgrund des hohen Verwaltungsaufwandes ein Mindermengenzuschlag
in Höhe von € 3,20 zzgl. der gesetzl. MwSt. erhoben.
Preisänderungen sind zulässig, wenn zwischen Vertragsabschluss und vereinbartem Liefertermin mehr als 8 Wochen liegen.
Werden unsere Zahlungsziele nicht eingehalten und/oder gerät der Käufer in Verzug, sind wir berechtigt, Verzugszinsen gemäß den gesetzlichen Bestimmungen
zu berechnen.
Die Aufrechnung des Käufers mit etwaigen von uns bestrittenen oder nicht rechtskräftig festgestellten Gegenansprüchen ist nicht statthaft.
Wird uns eine Verschlechterung der Vermögensverhältnisse des Käufers mitgeteilt oder entstehen sonstige ernsthafte Bedenken gegen die Zahlungsfähigkeit oder –bereitschaft des Kunden, haben wir das Recht, unter Aufhebung aller Zahlungsvereinbarungen sofortige Barzahlung bzw. Vorauszahlung, Sicherheit oder
Rückgabe der Ware zu verlangen oder vom Vertrag zurückzutreten.

4. Eigentumsvorbehalt
Alle Waren bleiben unser Eigentum (Vorbehaltsware) bis zur Erfüllung sämtlicher Forderungen, gleich aus welchem Rechtsgrund.
Das gilt auch, wenn Zahlungen auf besonders bezeichnete Forderungen geleistet werden.
Der Käufer ist berechtigt, im ordentlichen Geschäftsverkehr über die Vorbehaltsware zu verfügen und sie insoweit weiterzuveräußern,
als unsere Rechte aus dem Eigentumsvorbehalt gewahrt bleiben und sich der Käufer nicht in Zahlungsverzug befindet.
Der Weiterveräußerung steht der Einbau in Grund und Boden oder in mit Gebäuden verbundenen Anlagen oder die Verwendung zur Erfüllung von Werk- oder Werklieferungsverträgen durch den Käufer gleich.
Zu anderweitigen Verfügungen — insbesondere Verpfändung oder Sicherungsübereignung — ist der Käufer nicht berechtigt.
Die Forderungen des Käufers bei Weiterveräußerung der Vorbe¬haltsware werden schon jetzt an den Verkäufer abgetreten.
Durch Be- und Verarbeitung der Vorbehaltsware erwirbt der Käufer nicht das Eigentum gemäß § 950 BGB an der neuen Sache;
vielmehr wird die Be- oder Verarbeitung durch den Käufer für uns vorgenommen.
Bei Verarbeitung, Verbindung und Vermischung der Vorbehaltsware mit anderen, uns nicht gehörenden Waren durch den Käufer, steht uns das Miteigentum
an der neuen Sache zu, und zwar im Verhältnis des Rechnungswertes der Vorbehaltsware zum Rechenwert der anderen Waren: der Käufer verwahrt für uns
das Miteigentum.
Wenn wir den Eigentumsvorbehalt geltend machen, so gilt dies nur dann als Rücktritt vom Vertrag, wenn wir dies ausdrücklich schriftlich erklären.
Das Recht des Käufers, die Vorbehaltsware zu besitzen, erlischt, wenn er seine Verpflichtungen aus diesem oder einem anderen Vertrage nicht erfüllt.
Wir sind dann ohne Nachfristsetzung oder Rücktrittserklärung berechtigt, das Betriebsgelände oder die Wohnung des Käufers zu betreten und die Vorbehaltsware
selbst in Besitz zu nehmen.
Übersteigt der Wert der uns zustehenden Sicherheiten die Forderung gegen den Käufer um mehr als 30%, so sind wir auf Verlangen des Käufers insoweit
 zur Freigabe von Sicherheiten unserer Wahl verpflichtet.

5. Lieferzeit, Verzugsentschädigung und Gefahrübergang
Die vereinbarte Lieferzeit beginnt mit Vertragsabschluß, aber nicht vor Eingang einer vereinbarten Anzahlung.
In jedem Fall setzt die Einhaltung der Lieferzeit die Erfüllung aller Verpflichtungen durch den Käufer voraus.
Lieferzeit und Liefertermin gelten mit der Meldung der Versandbereitschaft als eingehalten, wenn die Ware ohne unser Verschulden
oder ohne Verschulden unseres Lieferanten nicht rechtzeitig abgesandt werden kann.
Ereignisse höherer Gewalt oder ähnliche Umstände. die wir nicht zu vertreten haben (Streik, Aussperrung, Feuer, Verkehrssperrung u.ä.), berechtigen uns,
die Lieferung um die Dauer der Behinderung und einer angemessenen Anlaufzeit hinauszuschieben oder vom Vertrag ganz oder teilweise zurückzutreten.
Geraten wir mit der Leistung in Verzug oder wird uns die Leistung aus von uns zu vertretenden Gründen unmöglich, so kann der Käufer -im ersteren Fall nur
nach einer angemessenen Nachfrist- sich vom Vertrag lösen oder Ersatz des nachweislich entstandenen unmittelbaren Schadens verlangen, also nicht den
Ersatz des entgangenen Gewinns oder eines sonstigen mittelbaren Schadens.
Diese Einschränkung gilt nicht, soweit uns oder unseren Erfüllungsgehilfen Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorzuwerfen ist.
Jede Gefahr geht auf den Käufer über, wenn die Ware unser Lager oder das Lieferwerk zwecks Anlieferung an den Käufer verläßt.

6. Mängelrüge, Sachmängelhaftung, Verjährung
Der Käufer ist verpflichtet,  die Ware sofort zu prüfen und Mängel -auch das Fehlen zugesicherter Eigenschaften-  innerhalb einer Woche nach Erhalt der Ware
schriftlich zu rügen, anderenfalls Mängelhaftungsansprüche  – ausser bei nicht erkennbaren Mängeln – ersatzlos wegfallen.
Die Beseitigung von Mängeln erfolgt durch Nachbesserung. Schlägt eine Nachbesserung fehl, kann der Käufer Ersatzlieferung verlangen oder vom Vertrag
zurücktreten, ist die Ware bereits eingebaut, steht ihm nur ein Minderungsrecht zu.
Gibt uns der Käufer keine Gelegenheit, uns von dem Mangel zu überzeugen, entfallen alle Mängelansprüche.
Wenn und soweit ein Hersteller oder Lieferant eine eigene Gewährleistung gegenüber dem Käufer übernimmt (Garantieschein), wird dadurch unsere Haftung
im Verhältnis zum Käufer nicht erweitert.
Bei gebrauchten Gegenständen sowie bei Ware 2. Wahl stehen dem Käufer keine Gewährleistungsrechte zu.
Wir haften nicht für Schäden, die auf unsachgemäße Verwendung oder fehlerhafte Bedienung zurückzuführen sind. Sachmängelansprüche verjähren innerhalb
eines Jahres nach Übergabe der Ware an den Käufer.

7. Sonderbestellungen, Warenrücknahme
Für den Käufer vorgenommene Sonderbestellungen, Sonderanfertigungen, Abschnitte sowie lose Ware werden weder zurückgenommen noch gegen andere
Waren umgetauscht.
Ausgeschlossen wird ausdrücklich die Rücknahme von technisch überholter Ware. Im übrigen setzt die Rücknahme von Waren das Vorliegen eines
Retourescheines voraus.

8. Allgemeine Haftungsbegrenzung
Nicht ausdrücklich in diesen Bedingungen zugestandene Ansprüche, insbesondere Schadensersatzansprüche aus Unmöglichkeit, Verzug, Verletzung vertraglicher Nebenpflichten, Verschulden bei Vertragsabschluß, unerlaubter Handlung  - auch soweit solche Ansprüche im Zusammenhang mit Gewährleistungsrechten
des Käufers stehen - werden ausgeschlossen, es sei denn, sie beruhen auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Vertragsverletzung oder
beziehen sich – auch bei einfacher Fahrlässigkeit – auf Verletzungen des Körpers und der Gesundheit..
Sämtliche Ansprüche gegen uns, gleich aus welchem Rechtsgrund, verjähren spätestens ein Jahr nach Gefahrübergang auf den Käufer.

9. Erfüllungsort und Gerichtsstand
Erfüllungsort ist bei Lieferung ab Lager unser Lager, bei Lieferung ab Werk das Lieferwerk.
Gerichtsstand ist - je nach Streitwert- Eschwege oder Kassel und zwar in allen Fällen, in denen der Vertragspartner Vollkaufmann, juristische Person des
öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.

10. Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen nichtig sein oder sollte sich eine Lücke im Vertrag ergeben, so bleibt die Gültigkeit der anderen Bestimmungen hiervon unberührt.

11. Fernabsatzbestimmungen
Alle nicht persönlich zustande kommenden Vertragsabschlüsse unterliegen den Bestimmungen des Fernabsatzgesetzes.
Dies gilt insbesondere für verbindliche Bestellungen / Käufe über Fax, Email und unseren Online-Shop.
Unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen bleiben hiervon unberührt.

12. Dienstleistungs-, Anliefer-, Rücknahme- und Rechnungslegungskosten

12.1. Schnitte und Anarbeitungskosten
Je nach Material und Materialstärke werden Schnitte berechnet und/oder Anarbeitungskosten erhoben.
Bitte erfragen Sie diese Kosten in der jeweiligen Verkaufsabteilung.

12.2. Anlieferkosten
Anlieferkosten werden unabhängig von Art, Größe oder Gewicht des Materials berechnet:
- LKW € 7,50 zzgl. MwSt.
- Kleintransporter € 5,00 zzgl. MwSt.
- paketdienstfähige Lagerware nach Gewicht und Umfang

12.3. Rücknahmekosten
Rücknahmen sind nur möglich bei einwandfreiem, originalverpacktem Material, welches von uns bezogen/geliefert wurde
Sonderbestellungen des Kunden, Abschnitte oder lose Ware sind von jeglicher Rücknahme ausgeschlossen.
- Verkauf auf Rechnung: Bei Rechnungsware werden 15% Rücknahmekosten berechnet
- Barverkauf: Ware aus Barverkäufen wird ohne Rücknahmekosten zurückgenommen

12.4. Rechnungslegungskosten
Bei Kleinrechnungen unter € 50,00 Netto-Warenwert werden € 3,90 zzgl. MwSt. je Rechnung berechnet.

 

Stand vom Februar 2014

Widerrufsbelehrung

Druckversion (PDF)

PDF-Druckversion der AGB

 

               Besuchen Sie uns auf Facebook